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Haiku

575

eine Zahl
eine Linie
eine Verbindung

zu meiner Liebe
zu meiner zweiten Hälfte
zu etwas Schönem

Hier
Dort
In Raum und Zeit

Verschwunden
15.9.08 17:44


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Ein Liebesgedicht =)

Was ist das für ein Zauber, der mich so im Bann hält?
Was ist das in mir, dass stets nach dir bellt?
Berühren sich unsere Sinne und eine Gefühl erhellt
Verlier ich dich aus den Augen und das Schöne, es verfällt

Nur ein Traum in mir bleibt
Der ständig an meinen Nerven reibt
und mich immer wieder zu dir treibt
bis mein Herz sich deines einverleibt

Liebe - bis zum Schluss
und dann ein letzter Kuss
denn es gibt etwas, dass ich wissen muss
bevor mein Hund mit einem Schuss

mein Innerstes gen Himmel schießt
damit mein Leben weiter fließt
und in Zukunft ein neues Pflänzlein sprießt
wenn sich wieder mal die Liebe über mich ergießt

Ja dann schießt es in mir aus allen Poren
ja jeglicher Realismus ist verloren
Die Liebe steht vor offenen Toren
und ich fühl mich wie neugeboren.
28.7.08 18:21


1000 Fragen

Ich bin gerade was philosophisch kreativ. Aber kann man das so sagen. Woher will ich wissen, ob sich nicht andere viel mehr Gedanken machen. Weiß ich ja nicht. Ich hab noch 1000 Fragen, doch ich weiß, dass es nichts bringt Antworten zu haben, weil die einem eh das sagen, was man schon weiß. Eigentlich macht es keinen Sinn sich über etwas Gedanken zu machen. Hinterher ist man so schlau wie vorher. Nur dass man dann weiß, dass man so schlau wie vorher ist.

Ich frage mich, was würde jemand sagen, der schon seit 1000den Jahren hier lebt. Der immer up-to-date gewesen ist, der mit allen Menschen gesprochen hat aus allen Kreisen. Was würde der mir erzählen können. Bringt es was, dass sich die Menschheit fortentwickelt? Gibt es einen Fortschritt? Welche Zeit, war die coolste in der er gelebt hat? Was würde er sagen?
Vermutlich eh: Toffi, was soll das? Hör auf dir über sowas Gedanken zu machen. Ich habe keine AHnung. Das ist alles so wie es ist.

Und dann wüsste ich genauso viel vorher. Wenn es kein besser und kein schlechter gibt, gibt es auch keinen Unterschied zwischen Wissen und Nicht-Wissen. Nichts ist erfassbar, alles ist unendlich. Wir werden nie etwas ergründet haben, wo ist dann der Sinn loszulaufen. Wir drehen uns nur im Kreis.

Wo ist der Sinn ein Buch zu schreiben. Wenn ich all meine Erfahrungen, all mein Wissen weitergeben will und andere diese Lehren übernehmen, leben sie dann leichter? Oder stellen sie sich dann nicht nur noch mehr Fragen? Ist das nicht ein wackliges Gerüst, ein wackliges Fundament auf das unser Wissen aufgebaut ist. Wir bauen immer weiter nach oben, immer weiter in den unendlichen Himmel. Wann stürzt das alles mal ein?. Wann erkennen wir, dass es nichts bringt so einen Turm zu bauen. Warum versuchen wir es dann? Aus Langweile? Weil wir nicht wissen was wir sonst machen sollen?
Warum mach ich mir so Gedanken? Würde nur ich so denken, liegt es an meinem Leben, an meinem Erfahrungsschatz und meiner Gehirnstruktur, dass ich auf den Gedanken gekommen bin? Kommt ein anderer auch mal darauf. Jetzt ? gestern? wann?
Warum fass ich den Gedanken? Warum schreibe ich ihn auf? Morgen hab ich ihn eh wieder vergessen, hätt ich ihn nicht aufgeschrieben? Oder bau ich darauf auf? Zieh ich jetzt daraus meine Schlüsse? Bin ich morgen schlauer? Kann man der Unendlichkeit eigentlich näher kommen?
Was ist schon eine hohe Zahl zur Unendlichkeit. In der Mathematik mag sowas vielleicht sinnvoll sein, aber wie ist das.. wenn alles unendlich ist, und wir versuchen unser Wissen seit Jahrtausenden zu erweitern? Sind wir wirklich weitergekommen?
Wir werden nie das Unendliche erreichen, wozu dann es versuchen? Will der Mensch gerne scheiten? Das Unmögliche versuchen? Ist das so toll?

Macht es Sinn Tagebuch zu schreiben? Macht es Sinn Gedanken, Zeit, Momente festzuhalten, durch Bilder, Videos, Schrift und Sprache.
Schleißlich haben wir über tausende Jahre nach diesen Medien gesucht. Und nun haben wir die Möglichkeit, wir haben mittlerweile das Internet. Sind wir jetzt der Unendlichkeit schon nahe? Was soll denn nochkommen? Eine direkte Vernetzung unserer Gehirne? Das alle Menschen ihr Wissen ballen können ohne es durch die Sprache zu verfälschen. Das alle Erkenntnis aller Menschen zusammenkommt aller Jahre. Was würde man dann wissen? Wo wäre dann unsere Individualität, wenn jeder alles weiß. Wenn alle Gehirne miteinander vernetzt sind, was wäre das Ergebnis? 0 NULL ? Gleicht sich alles aus und am Ende kommt nichts raus?
Ist unser Leben dann nicht wie eine Gleichung. Bei allem was wir tuen sind wie bemüht alles so wegzukürzen dass Null raus kommt? Ist das unser Bestreben? kann man meiner Denkweise folgen? kann ich es morgen noch?

Was können schon unsere Erfindungen, die unser Leben vereinfachen sollen? Sie geben nur noch kompliziertere Probleme. Wir müssen daher immer intelligenter sein, um in unserer Welt klar zu kommen. Alles wird komplizierter. Wie viel geht in unser Gehirn, wann haben wir unsere Welt so kompliziert gemacht, dass wir nichts mehr begreifen? Oder sind wir bereits da? Wie lang noch und unser Turm fällt zusammen.
Ich hab mal gehört: Die einen behaupten, wenn man alles auf der Welt erklärt hat, verschwindet es und es wird durch etwas tausendfach komplizierteres ersetzt. Andere behaupten, dies sei längst geschehen.

Ist es nicht so, dass wir mit jedem Lern-/Denkfortschritt in dem wir etwas begreifen es verschwindet und es durch etwas 1000fach komplizierteres ersetzt wird? Und so weiter? So wird nie alles greifbar sein. Warum dann die Hand ausstrecken? Warum lernen, reicht diese Weisheit nicht? Kann diese Weisheit überhaupt existieren, wenn nichts greifbar ist? Aber wenn die Weisheit nicht existiert ist auch nicht klar, dass nichts greifbar ist.
Und das wird mir jetzt zu kompliziert. Wo ist das greifbare?
Gibt es überhaupt Weisheiten? Warum?

Reisst der Gedanke nicht schon so am Gerüst, das es droht einzustürzen`? Aber wie oft wurde der Gedanke schon vor mir gefasst? Vor wie viel Jahren hätte so schon die Welt untergehen können?
Doch was bringt es zu antworten. Fragen suchen nach Antworten und Antworten ergeben neue Fragen. Fängt man einmal an seine Fragen zu beantworten hat man wieder neue. So ist einem nie langweilig. Wenn ich mir keine Fragen stelle, was mach ich dann. Kann ich das überhaupt? Wie viele Fragen stelle ich mir am Tag? WIe viele Antworten finde ich ? Wo finde ich die? Aus der Natur, aus der Schule, aus Gesprächen aus der Musik,TV sonst was?
Warum will ich meine Fragen beantworten, wenn ich dann doch nur wieder neue bekomme? Langweilen mich irgendwann meine alten Fragen? Warum kann ich es nicht bei den alten belassen? So und so bin ich immer auf der Suche. Fühl ich mich intelligenter, wenn ich mir mehr Fragen beantwortet habe? Kann man sich an Fragen messen? Kann man sich überhaupt messen? Ja physisch. Aber warum? Warum war es uns so wichtig zu messen? Einheiten zu finden? zu vergleichen? Darauf bauen wir auf mit unserem Fortschritt, mit unserem Turmbau. Was wollen wir demnächst erfinden, und wozu führt es uns? Was werden die Menschen in 100 Jahren denken? Worüber werden sie nachdenken? Was ist zeitgemäß?
Was ist Zeit? Wieso den Tag messen? In Stunden, Minuten, Sekunden?
Wer denkt spätestens hier, was ist das für ein Idiot. Das macht doch alles seinen Sinn. Sinn? Ja ich weiß nicht was Sinn macht. Die Sinnlosigkeit erscheint mir genauso sinnvoll, wenn sie mir nicht zu langweilig wäre auf Dauer.
Sinnlos ist das für uns, was keine Antworten gibt, was uns nicht weiterführt, was uns stehen lässt. Folgen wir dem Sinn drehen wir uns auch nur im Kreis, und wir sind da wo wir vorher sind. Wie kann man dann sagen es gibt sinnvolles und sinnloses? Was ist ja und nein, was ist links und rechts. Es ist alles gleich. Es ist alles bedeutungslos und daher gleich. Wozu differenzieren, wenn wir begreifen, dass es sinnlos ist? Aber wenn es sinnlos ist, ist es ebenso sinnvoll und eigentlich egal. Wozu das hier alles lesen? Ist es nicht langweilig? Gibt es langweilig? Wie kann langweilig existieren, wenn andere dinge auch nicht existieren. Wenn ja und nein = 0 sind. Gehen wir an alle Anfänge, ans Fundament, von hier erscheint der Himmel genauso weit weg, wie von oben. Hier wissen wir aber noch von nichts. Keine Sprache. Kein Unterscheiden, keine Instinkte. Nur eine existenz des Körpers.
Welches Baby kommt auf die Welt und denkt, mir ist langweilig? Langweile gibts noch nicht. Alles ist leer. Warum soll das Baby erlernen? Warum sich fortentwickeln? Warum soll dies die Menschheit tuen? Schließlich wird das Kind erwachsen und stirbt. Wie siehts mit der Menscheit aus? Wann ist sie so erwachsen, dass sie wieder Kind sein möchte? Wann stirbt sie? Wird sie Selbstmord begehen? Wird sie an Altersschwäche sterben? Wird sie getötet werden?
Wie sterben wir aus?

Ich hab noch 1000 Fragen. Wenn ihr Antworten habt, gebt sie mir oder auch nicht. Das müsst ihr ja wissen, wenn ihr die Antworten habt. Noch langweilen mich diese Fragen nicht.
Und langweilst du dich?
Doch eigentlich kenne ich keine Langweilie, ich kenne keine Fragen, keine Antworten, ich will sie nicht kennen ich will kein Chaos. Umso mehr ich weiß, umso weniger weiß ich und umso mehr weiß ich, dass ich nichts weiß. Und andere wissen auch nicht mehr, es sei denn sie wissen weniger. Also ich will nichts wissen, dann weiß ich mehr.
Klingt nicht sinnvoll ist es aber? Wenn man weiß was Sinn heißt. Ich weiß es nicht, du auch nicht. Keiner.
Erinnert mich an den versuch das "Nichts" zu erklären.
Das Unendliche und das Nichts sind einfach als ungreifbar zu erkennen, glaube nicht, dass andere Dinge jedoch greifbar sind, nur weil du sie sehen kannst.

Ich weiß nur
Ich bin Mr.T und bin Nachtelfirokese!
25.5.08 21:24


Die Angst - der Reiz vor der gestandenen Liebe

Dazu hab ich eine alte Datei noch von mir gefunden und eine etwas akutellere. Liegt etwa ein Jahr zwischen:



"Ich hab Angst einen Schritt weiterzugehen, einen Schritt zu viel zu gehen, einen Schritt nicht zu gehen.
Der Apfel am Baum, ist es eine Sünde. Lebe ich im Paradies. Ist es falsch den Apfel zu nehmen. Ist nicht unsere Vorstellung vom Paradies in Wirklichkeit vielleicht kein Paradies?
Was bewirkt der Apfel eigentlich. Ich verlange danach. Doch die Angst hält mich zurück. Zurück wovor? Angst, dass ich daneben greife? Angst, dass der Apfel weiter am Baum hängen will?
Angst, den richtigen Moment, den Apfel zu pflücken zu verpassen?
Angst, dass andere bereits den Apfel pflücken wollen.
Oder Angst, dass der Apfel kein Apfel ist und ich am Baum hänge?"




"Ohja schreiben kann sinnvoll sein
Es hält die Zeit fest, einen Augenblick, einen Moment, eine Stunde oder ein Tag
Und man lässt seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf
Worüber soll ich schreiben
dass ich eine innere schwere bedrückheit fühle? aber ist es das?
Würde ich das Dilemma, die Situation erklären und nicht charakterisieren, dann weiß man zwar wovon ich rede, aber weiß nicht, wie es in mir aussieht,
also fang ich nochmal von vorne an, vlt auch etwas ernster und mit sprachlicher ausarbeitung, also kein runterschreiben von Gedanken, sondern irgendwas tolles oda so ^^ fängt ja gut an: Vielleicht bin ich auch einfach gerade in einem unkreativen Loch.


Eine Pflanze, die nur eine Knospe haben kann
auf einem großen freien Feld mit vielen solcher Pflanzen
eine davon gefällt dir
lässt deine Knospe in ihre Richtung wachsen
vielleicht auch andere Pflanzen mit selbigem Vorhaben
der Wachstumsprozess im Gange,
zu spät umzukehren
doch besteht noch Hoffnung
wird ihre Knospe einer anderen Pflanze zu lächeln
so wirst du im Regen stehen
deine Knospe musst du abwerfen
um wieder neu in eine Richtung wachsen zu können
doch dies ist mit Schmerz verbunden,
warum nicht grad gen Himmel wachsen
dann wirst du nie sehen, wie sich eine Knospe dir öffnet und dich anstrahlt,
stärker noch als die Sonne
der Regen wird vergessen und du ertrinkst in einer Welle aus Wärme

doch die schwarzen Wolken am Himmel bereiten dir Angst,
du spürst ihr Grinsen:"Wag dich doch"
Will ich es wagen weiter zu wachsen
Umdrehen kann ich nicht mehr, ich muss weiter wachsen
Als würde hinter mir die Tür geschlossen und vor mir eine schwarze Höhle liegen
wo ich nicht sehen kann, wohin ich trete und ob es auch nur eine Sackgasse ist
ich bin blind, nicht taub, doch mag mein Gehör mich hier nicht richtig leiten können."
28.4.08 16:18


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