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Wer bin ich, wenn ich nicht gerade der bin, der ich bin?

Mir ist letztens erschreckend bewusst geworden, dass wir gar nie, wir selbst sind, sondern immer eine Rolle spielen, die wir annehmen, weil wir denken, dass dieses Verhalten richtig ist. Denn wir würden nie was falsches tun. Solang wir also mit anderen Leuten zusammen sind spielen wir die Rolle von der wir glauben, dass sie am besten bei anderen ankommt oder zumindest, dass man dadurch bei dritten wieder am besten ankommt, die einem unter Umständen wichtiger sind, als die Person mit der man vielleicht in dem Moment zusammen ist.
Und wenn wir dann allein in unserem Zimmer sind, dann spielen wir wieder eine Rolle und zwar die wir selbst für uns richtig halten, weil wenn wir diese Rolle was einstudieren wir wiederum bei den "Richtigen" Leuten, richtig ankommen.

Jetzt kann man sagen, dass dieses Rollenspiel trotzdem immer noch EIN ICH ist, weil jeder Rollen nach seinem Denkmuster spielt, aber dann gibts auch gar kein Rollenspiel, denn egal wie weit man sich in eine Rolle vertieft und diese spielt, so gehört eben dieses Verhalten zum ICH dazu und so gibt es dann kein Rollenspiel. Also entweder man ist so, oder jeder spielt unendlich Rollen.

Aber jeder kann nur dass tun, was er für richtig hält und so spielt jeder immer eine andere Rolle oder man sagt, dass das alles zum ICH gehört.
27.6.09 01:32


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Oh du fröhliche, Oh du seelige

Bitte oh Klinge dringe
in meine Haut, dass sie zerspringe
Muskeln sollen durchtrennt, Fleisch gesplatet
Lunge soll zerteilt und Rumpf entfaltet

Möchte mein Leben
mit dem Blute entrinnen
Ich will es geben
konnt' den Sinn nicht ersinnen
In diesem meinem Leben
31.10.08 15:50


Mein letzter Wunsch

Ich wünsche mir den freien Fall
den Untergang mit einem Knall
Messer und Sägen sollen durch mich fahren
In meinen Gedärmen sollen die Pferde mit ihren Hufen scharen

Mein Hackfleisch wünscht die Taufe
mit Urin und Kot
damit es darin ersaufe
so wünsch ich mir den Tod
22.10.08 19:18


Naiv?

Wie?
Ich?
Okay...
Dann glaube ich jetzt meinen eigenen Worten kaum mehr.
Ich trau diesem Stift und dem Zettel Papier nicht mehr.
ich traue diesem Gedicht nicht mehr.
Wo bin ich denn jetzt noch naiv?
Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Stift und Papier weiter Worten schaffe, obwohl ich denen doch eigentlich nicht trauen will.
Ich muss wohl naiv sein.
Ich bin wohl naiv, sonst hätte ich nicht geglaubt - als ich anfing dies zu schreiben - es käme was produktives dabei rum.
Ich bin wohl naiv, sonst würde ich nicht weiterhin an dieses Gedicht glauben.
Ich bin wohl naiv...
22.10.08 19:16


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